Schönste Weinsicht der Ahr

„Schönste Weinsicht 2012 der Ahr“ ausgezeichnet

Einweihung der Stele am „Altenahrer Eck“

Das Deutsche Weininstitut (DWI) hat gemeinsam mit den regionalen Gebietsweinwerbungen im Jahr 2012 erstmals die „Schönsten Weinsichten“ in den deutschen Weinanbaugebieten ausgezeichnet.

Ziel war es, das gemeinsame Themenjahr der Deutschen Zentrale für Tourismus „Weinkultur und Natur“ zu bereichern und Plätze zu finden, die für Menschen, die sich gerne zu Fuß oder mit dem Rad in der Natur bewegen, gut zu erreichen sind.  Die „Weinsichten“ in den deutschen Anbaugebieten gewähren einen einmaligen Blick in die Weinlandschaft.
Die Kriterien der Schönsten Weinsicht: Der Aussichtspunkt darf nur zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar sein, er muss immer kostenlos zugänglich sein und das wichtigste - der Wanderer muss einen besonders spektakulären Blick in der Weinlandschaft genießen können.

Die „Schönste Weinsicht der Ahr“ befindet sich am Altenahrer Eck und gewährt einen tollen Ausblick auf die Weinberge von Altenahr und Umgebung.  Die Lagenbezeichnung Altenahrer Eck geht auf die Burganlage Ekka zurück, die im Jahr 1249 geschleift wurde. Nach Westen hin wird die Lage durch die Ruine der Burg Are begrenzt, in Richtung Osten von der Ravenley, einer markanten Felspartie oberhalb von Reimerzhoven. Das Ahrtal ist hier besonders eng und malerisch, die Terrassenlagen sind außergewöhnlich steil und schwierig zu bearbeiten. Die Grauwacke- und Schiefer-Verwitterungsböden dieser Lage und der besonders hohe Steinanteil ergeben hervorragende Weine.

Die „Schönsten Weinsichten“ in Deutschland sind mit einer, mit Weintrauben darstellenden Stele, aus Stahl gekennzeichnet, die von dem Mainzer Künstler Ulrich Schreiber entworfen wurde.

Am 27. Juli 2012 hat die offizielle Einweihung der Stele am Altenahrer Eck stattgefunden. Zusammen mit der Geschäftsführerin des Deutschen Weininstitutes Monika Reule, die das Projekt der „Schönsten Weinsichten“ erläuterte und der Ahrweinkönigin Julia Migend enthüllte Oliver Piel vom Ahrwein e.V. die kunstvolle Stele am Altenahrer Eck.

Die Bewirtung der Ehrengäste erfolgte durch das Weingut Sermann-Kreuzberg und das Hotel Ruland aus Altenahr. Frau Luzia Sermann erläuterte zudem einige Hintergründe zur Weinlage „Altenahrer Eck“.

Die „Schönste Weinsicht“ am Altenahrer Eck ist über den Rotweinwanderweg zu erreichen. Die Stele befindet sich in Altenahr am Startpunkt des 35  km langen Wanderweges, der bereits im Ortskern von Altenahr ausreichend ausgeschildert ist.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Ahrwein e.V., Hauptstraße 80, 53474 Bad Neuenahr-Ahrweiler, Tel. 02641 / 91 71 0, Fax: 02641 / 91 71 51 oder unter der E-Mail Adresse: info@ahrwein.de.

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Etappen des Rotweinwanderweges:

Altenahr - Mayschoß 4,0 km
Mayschoß - Rech 3,0 km
Rech - Dernau 4,0 km
Dernau - Marienthal 4,0 km
Marienthal - Walporzheim 3,1 km
Walporzheim - Ahrweiler 3,4 km
Ahrweiler - Bad Neuenahr 6,7 km
Bad Neuenahr - Heppingen 2,3 km
Heppingen - Heimersheim 1,1 km
Heimersheim - Lohrsdorf 1,4 km
Lohrsdorf - Bad Bodendorf 2,0 km

Tourenvorschlag:

1. Tag: Von Altenahr bis Dernau
Streckenlänge: ca. 11 km, ohne Abstecher
Am ersten Tag geht es durch die Weinlagen der Weinorte Altenahr, Mayschoß, Rech und Dernau. Vorbei an beeindruckenden Aussichtspunkten laden verschiedene Gutsschänken zum Verweilen ein. Wer noch fit ist, sollte in Dernau einen Abstecher auf den Krausberg machen. Bei gutem Wetter bietet der Krausbergturm ein beeindruckendes Panorama.

2. Tag: Von Dernau bis Ahrweiler
Streckenlänge: ca. 10,5 km
Der zweite Tag führt durch die Weinlagen der Orte Marienthal, Walporzheim bis nach Ahrweiler. In Marienthal lohnt sich die Besichtigung der Klosterruine Marienthal, in Ahrweiler lohnt sich eine Stadtführung in der historischen Altstadt. Am Abend empfiehlt sich eine Weinprobe mit Abendessen in einer der gemütlichen Weinstuben.

3. Tag: Von Ahrweiler bis Bad Bodendorf
Streckenlänge: ca. 13,5 km
Weiter geht es durch die Weinberge von Ahrweiler nach Heppingen, wo die Quelle des berühmten Mineralwassers Apollinaris ist, und weiter nach Heimersheim. Auf dem letzten Stück des Rotweinwanderweges geht es über Lohrsdorf nach Bad Bodendorf werden die Weinberge etwas weniger und das Tal immer breiter.